1996 konnte erstmals der Wissenschaftspreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen vergeben werden. Er gründet sich auf eine Stiftung des deutsch-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers und Publizisten Günther Reimann aus New York. Den Wissenschaftspreis können vornehmlich junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten, die in ihrer Forschungsarbeit originelle Überlegungen zu gravierenden gesellschaftlichen Problemen entwickeln. Er wird an Personen verliehen, die sich selbst bewerben, von Dritten oder vom wissenschaftlichen Beirat vorgeschlagen werden. Der Wissenschaftspreis wird jährlich in Höhe von 1.500 € verliehen.

Stipendien der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung

Lass Dich fördern!

Die Rosa Luxemburg Stiftung vergibt Stipendien an Studierende und DoktorandInnen, die sich durch hohe fachliche Leistungen sowie ein ausgeprägtes gesellschaftliches oder soziales Engagement im Sinne der Stiftung auszeichnen. Die RLS zielt auf den Ausgleich sozialer oder geschlechtlicher Benachteiligung; bei vergleichbaren Leistungen werden daher Frauen, MigrantInnen, sozial Bedürftige und Menschen mit Behinderungen bevorzugt. Über das Stipendium hinaus bietet die Rosa Luxemburg Stiftung den StipendiatInnen ein umfangreiches Förderprogramm, bestehend aus Seminaren, Workshops, Konferenzen, Ferienakademien und Bildungsreisen. Auch fördert die RLS die Selbstorganisation der StipendiatInnen und ermöglicht die Teilnahme an Veranstaltungen des bundesweiten Stiftungsverbunds. Um ein Studienstipendium können sich Studierende aller Fachrichtungen bewerben, die zum Personenkreis des § 8 BAföG gehören oder MigrantInnen mit dauerhafter Bleibeperspektive in Deutschland sind. BewerberInnen müssen an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland immatrikuliert sein, innerhalb der Regelstudienzeit studieren und sollten i. d. R. noch 4 Semester Regelstudienzeit studieren (Ausnahme: MA). Gefördert werden können Studierende ab dem zweiten Semester. Um ein Promotionsstipendium können sich in- und ausländische Doktoranden aller Fachrichtungen (Ausnahme: medizinische Fachrichtungen) bewerben, wenn sie an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland zur Promotion zugelassen sind und deren Promotion nicht schon durch eine andere Institution gefördert wurde.

Ansprechpartnerin:

Dr. Katrin Schäfgen | Rosa Luxemburg Stiftung | Leiterin des Studienwerks
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Tel: +49/30/44310-128 | Fax: +49/30/44310-188

E-Mail: schaefgen@rosalux.de

www.rosalux.de/Foerder/Studienwerk/index.htm