1991 von einer Gruppe Leipziger Wissenschaftler um Walter
Markov, Manfred Kossok und Gustav Seeber gegründet, hat sich die
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. V. als linker, der PDS
nahestehender Verein profiliert.
Sie ist die parteinahe Stiftung der Partei DIE LINKE in Sachsen.
Ihr Ziel ist die Entwicklung und Verbreitung
gesellschafts-politischen Wissens, die Pflege
demokratisch-sozialistischer Ideen und humanistischer Ideale
sowie eine die sozialen Gruppen und Generationen verbindende
Diskussion alternativer Projekte in Politik, Wirtschaft und
Kultur.
In diesem Sinne ist die Konsequenz, mit der Rosa Luxemburg die Verbindung von politischer Freiheit und sozialer Gerechtigkeit verfocht, auch heute unverzichtbar .
Eine Besinnung auf dieses Erbe und der theoretische Diskurs über seine aktuelle Bedeutung gehören zu den originären Aufgaben der Stiftung. Dabei kooperiert sie eng mit der bundesweit tätigen Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung.
Wichtige Arbeitsfelder der sind:
Ein wichtiges Wirkungsfeld für politische Bildung sieht die
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen in ihrer umfangreichen
Publikationstätigkeit.
Seit ihrer Gründung sind mehr als 100 Veröffentlichungen
erschienen. Das Spektrum der Publikationen reicht von
Flugschriften bis zu wissenschaftlichen Monographien.
Der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. V. gehören gegenwärtig über 340 Mitglieder an, die vornehmlich aus Sachsen, aber auch aus anderen ost- und westdeutschen Bundesländern sowie dem Ausland kommen.
An thematischen Schwerpunkten interessierte Mitglieder organisieren sich in Arbeitskreisen. Über-greifende Fragen von Politik, Kultur und Wissenschaft werden in Foren, Kolloquia oder Workshops debattiert. Gestützt auf Büros ermöglichen die Arbeitskreise in Chemnitz, Dresden und Zwickau eine umfangreiche politische Bildungsarbeit in den genannten Städten und zunehmend auch in den angrenzenden sächsischen Regionen.